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Josef, der Mann der Maria

In Matthäus 1-2 wird Josef als gottesfürchtiger Mann beschrieben. Er erhält in Träumen Botschaften von Gott bzw. dessen Engel, die die Rettung Jesu zum Ziel haben: Josef nimmt die schwangere Maria zu sich, obwohl das Kind nicht von ihm ist. In der männerzentrierten Gesellschaft seiner Zeit bedeutet eine uneheliche Schwangerschaft eine große Gefahr für Mutter und Kind. Josef flieht mit Maria und Jesus nach Ägypten und rettet Jesus so vor dem wütenden Herodes, der ihn töten lassen will.

Im Lukasevangelium spielt Josef eine untergeordnete Rolle. Dort ist die Geburtsgeschichte Jesu eingebettet in die Geschichten der beiden Frauen Maria und Elisabeth.

Während Maria in den Evangelien immer wieder erwähnt wird, endet Josefs Erwähnung mit der Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel. Vielleicht ist er früh gestorben - was aber nicht berichtet wird - oder das Schweigen über ihn hängt mit seiner nicht leiblichen Vaterschaft Jesu zusammen (Jesus wird "Sohn der Maria", nicht wie sonst üblich "Sohn Josefs" genannt).

In der katholischen Kirche wird Josef u. a. als Patron der ganzen katholischen Kirche, der Handwerker und Zimmerleute und seit 1937 auch der Kämpfer gegen den Kommunismus verehrt.

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Publikationsdatum dieser Seite: 2018-01-23